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Dienstag, 20. Januar 2015

Pinnwand mit gesammelten Ideen und Projektvorschlägen

LEADER-Oberberg: "Wir packen gemeinsam an, wenn es um unsere Zukunft geht"

Jetzt wird es ernst: Die Bewerbung der LEADER-Region "Oberberg: 1000 Dörfer - eine Zukunft!" ist auf die Zielgerade eingebogen.

Am Dienstag, 20. Januar 2015, hat auf Schloss Homburg eine Veranstaltung zum Abschluss der Bewerbungsphase statt. Dazu waren all diejenigen herzlich eingeladen, die sich bisher in den Prozess eingebracht haben oder noch einbringen möchten. Das Interesse aus der Bevölkerung ist unverändert groß: Rund 150 Oberberger kamen zum Abschluss des Bewerbungsverfahrens und präsentierten ihre Projekte.

Das Gewusel in der Neuen Orangerie auf Schloss Homburg ist groß. Die letzten Stellwände der Projektmesse werden gestaltet, dazwischen tauschen sich die anwesenden Bergneustädter, Engelskirchener, Gummersbacher, Lindlarer, Morsbacher, Nümbrechter, Reichshofer, Waldbröler und Wiehler eifrig aus. Rund 150 Beteiligte und Interessierte haben den Weg zum großen Abschluss des LEADER-Bewerbungsverfahrens gefunden, zu dem der Oberbergische Kreis und das Planungsbüro „planinvent“ eingeladen hatten.

Die LEADER-Region „Oberberg: 1000 Dörfer – eine Zukunft!“, zu der neun Kommunen des Kreises gehören, ist auf die Zielgerade eingebogen auf dem Weg zu einer möglichst erfolgreichen Bewerbung im Wettbewerb um die begehrten Fördergelder der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums. Mehr als 40 Regionen in Nordrhein-Westfalen haben sich beworben, darunter neben der Region „Oberberg: 1000 Dörfer – eine Zukunft!“ noch das „Bergische Wasserland“ mit jeweils vier Kommunen aus Oberberg und Rhein-Berg. Gut die Hälfte der Regionen bekommen den Zuschlag – und damit bis 2020 voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.

Keine Idee geht verloren

Ideen für Projekte gibt es reichlich. Eine ambulante Beratungsstelle für Familien, ein Fitness-Pfad für Körper und Geist, ein Kochbus, ein Dorfberaterpool, barrierefreie Wege in der Natur unter dem Motto „Landschaft für alle“, Bioenergiedorf-Coaching oder ein internationales Volkslied-Festival und Festival der Kulturen – die Bandbreite der präsentierten Vorschläge ist beträchtlich.

„Uns haben in letzter Zeit unglaublich viele bemerkenswerte Projektvorschläge von engagierten Akteuren erreicht“, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt und ergänzt: „Keine der Ideen geht verloren – gleich, ob wir LEADER-Region werden oder nicht.“ Der bisherige Bewerbungsprozess zeige jedenfalls eindeutig, dass „wir Oberberger uns den künftigen Herausforderungen rund um die Entwicklung unserer ländlichen Region stellen. Wir packen gemeinsam an, wenn es um unsere Zukunft geht. Das wird durch das große Engagement von vielen verschiedenen Vereinen, Verbänden und Institutionen, und damit eben von unseren Bürgerinnen und Bürgern, unterstrichen“, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt. Die hohe Identifikation mit der Heimatregion sei spürbar.

Daumen drücken bis zum Sommer

Spürbar ist auch, dass die Spannung steigt. Bis spätestens zum 16. Februar 2015 muss das maximal 120 Seiten umfassende Konzept beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen abgegeben werden. „Besonders betonen möchten wir die Stärkung der Dörfer als Zukunftsräume unserer Region Oberberg sowie die Sicherung und Verbesserung der Lebensbedingungen und den Ausbau der Vernetzung“, erklärt Dr. Frank Bröckling vom Planungsbüro „planinvent“. Damit gilt es zu überzeugen. Schließlich wäre jedes der vorgestellten Projekte für die Region eine große Bereicherung.

Nach der Abgabe des Bewerbungskonzeptes heißt es bis zum Sommer Daumen drücken. Denn die Entscheidung, ob es „Oberberg: 1000 Dörfer – eine Zukunft!“ tatsächlich zur LEADER-Region schafft, fällt im Juni dieses Jahres. „Die Vielfalt an tollen Projekten und der große bürgerschaftliche Zusammenhalt werden sich positiv auf unsere Bewerbung auswirken, da bin ich mir sicher“, betont Kreisdirektor Jochen Hagt.


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